Neuer Tag. Andere Welt.

12.1.2019 Kathmandu

Heute ist ein Ausflug als Tourist in eine der Königsstädte im Kathmandu Tal – Bhaktapur – geplant. Ca. 30 min mit dem Motorrad von Kathmandu entfernt.

Deutlich bessere Luft. Kleine sauber Strassen zum flanieren (teilweise Fussgänger Zone), schauen und geniessen. Viele Studenten und Nepalesie Familien fahren am Samstag (ist in Nepal DER freie Tag, wie bei uns der Sonntag) als Wochenendausflug dahin. Angeblich soll es die sauberste Stadt Asiens sein (mal wieder ein Superlativ). Hier gibt es zwei verschiedene Mülleimer auf den Straßen. I am impressed.

Wer mal nach Nepal kommt, sollte diesen Ort als Erholungsort zum stressigen, staubigen Kathmandu ansehen. Man besichtigt u.a. den Königspalast mit den v8öielen Tempeln, besucht die bekannten Töpferwerkstätten und besucht die Monat Lisa Nepals und probiert die lokale Spezialität Juju Dhau. Letzteres ist ein besonderer Jogurt den man in schönen Tonbehältern fast an jeder Strassenecke kaufen kann. Sehr sx. Bisher kein Durchfall. Und das2w ob wohl ich noch Trauben von dem Strassenverkäufer gekauft und probiert habe. Eine Regel vieler Reiseführer…. Kein Essen von der Strassen kaufen. Ich breche ja Regeln sehr gerne und kann nur sagen, bisher ging alles gut.

Bivas und Gopy waren einverstanden, dass wir uns einen Guide nehmen. Haben sie bisher nie gemacht. Und so wurden wir 3 für 4 Euro 2 1/2 Stunden über die Königsgeschichten, Gottheiten und Anektdoten über Bhaktapur und Nepal informiert. Der junge Guide hatte Spass mit unser 3er Gruppe, die zu vielen Spässen aufgelegt war und wir hatten wir viel Freude mit ihm und haben alle viel gelernt. Beide würden nun nach ihrer ersten Führung so etwas wieder machen.

Am Ende des Tages landete ich in einem Cafe, in dem eine Gruppe aus der Region von Gopy ein Konzept entwickeln will, wie man die 10 Stunden von Kathmandu entfernte Gegend zu mehr Fortschritt bringen kann. Und was ist meine Meinuung dazu? Ich habe dann erwiedert, ich war doch noch nie da …. Naja dann soll ich halt mal da hin fahren. Ups. Aber ich wurde auf 35 geschätzt, ich ziehe eine Fahrt dorthin als Option in Betracht 😉

Achja: Als ich einem bettelnden Kind Geld geben wollte, wurde mir klar vom Guide gesagt NEIN, das konterkariert das soziale Kids of the Street Programm hier. MHHH. Wieder nicht richtig.

Ich erlaube mir ein paar kulturelle Highlights und Anekdoten:

1. Die Tempel mit den vielen Abbildungen von Sexualprakditen dienten früher als bildliche Hilfsmittel, um zu erklären wie man Kinder macht. Durch die vielen Kriege wurden zu wenige Kinder gezeugt. Die Darstellungen sollten animieren und anregen. Es werden 24 Stellungen dargestellt. Und die sexuellen Bilder helfen vor einem Blitzeinaschlag. O.k. haben wir nicht auch zu wenig „deutschen“ Nachwuchs ….. baut die Tempel also bei uns auf 😂😍😉

2. Die Türen sind so klein, weil

– man in Demut und gebügt rein gehen soll, so huldigt man den Götterfiguren, die drinne sind.

– hält ungebetene Könige ab einzutreten, da diese sich nicht bücken.

– beschützt Frauen vor Krieger, da diese zu groß sind.

– regt den Kreislauf an, da man sich bücken muss.

3. Nepal der Name enstand aus der Tatsache, dass Gott von oben auf das Land schaute und die vielen Berge sah und ihn diese an Frauenbrüste erinnerte. Also lauter Nipl.

4. Angeblich hat die Gemeinde Bhaktapu 10 Millionen Euro von Deutschland abgelehnte nach dem Erdbeben 2015, da sie sich auf die deutschen Regeln und Vorgaben nicht einlassen wollten. Die eher Links gerichtete Gemeinde finde die deutschen zu unflexibel.

1992 wurde eine Tempel mit deutschen Gelder restauriert und wir bestanden auf Stahl und Zement. Das sind keine Materialien für ein Tempel aus Sicht der Nepalesi. So hat der Tempel zwar das Erdbeben 2015 überstanden aber verhindert einen Neubau und so keine neuen Arbeitsplätze. Auch ein Blickwinkel.

Götter:

– es gibt 33 Millionen Gottheiten für die Nepalesis und sie glauben an die Wiedergeburt. Hindu Ansatz.

– es gibt 6 Götter, die immer wieder in anderen Gottheiten wieder geboren werden (3 männlich und 3 weiblich)

1. Shiva – der Zerstörer und Spieler. Neues entsteht nur, wenn man altes zerstört, egal ob gut oder böse. No Risk No Fun.

2. Vishnu – der Manager und Erhalter des Lebens und Universums. Die Lotusblüte sein Markenzeichen. Eine Wiesergebut von Ihm Krishna Gott.

3. Brahma – Der Schöpfer der Welt. Der kreaticve Geist. Von ihm gibt es nur wenige Tempel. Zu Abstrakt angeblich und er hat sich mit seiner Tochter verheiratet.

4. Parvati – Sie ist die Gemahlin Shivas und die Göttin der Macht.

5. Lakshmi – ist die Gemahlin Vishnus und die Göttin des Glücks und Reichtums.

6. Saraswati – Sie ist die Gemahlin Brahmas und wird als Göttin des Lernens bzw der Ausbildung verehrt. Während ihr Mann kein besonders beliebter Gott ist, kann sie sich vor Fans kaum retten.

Ich habe mir nur zwei weitere gemerkt:

7. Durga – sie ist die Göttin der Kraft und Energie und stärker als alle anderen Götter. Die Dämonen Zerstörerin. Neun Köpfe und 18 Arme.

8. Narasimha „Menschlöwe„, er rettet die Menschheit vor dem Schlümmsten Dämon mit Kraft und einem Trick.

Die Jungs bevor es los geht

Durga und Narashimi

Ich bekämpfe meine Angst vor Schlangen

Anregungen zum Sex

Töpferplatz

Die 3 Jungs

Wasser gibt es nicht immer aus der Leitung

Juju Dhau und Trauben testing

Die Mona Lisa Nepal

Kleine Türen

Mülltrennung

Relaxing

Nepal Salat – steht so auf der Karte

Impressionen

Rückfahrt

Brainstorming im Cafe