Surprise Surprise Surprise and Surprise

13.1.2019 Nähe Barabise

Heute ging es endlich los … aufs Land … zur der NGO ISARD Farm „in den Bergen“ – nähe Barabise. Sowohl die Fahrt als auch der Tag verlief etwas anders als erwartet … so viele Überraschungen!

Da das Radio des Jeeps seine beste Zeit hinter sich hat, habe ich angeboten meine Musikbox zur Verfügung zu stellen. Begeisterung kam auf und was war der Musikwunsch an mich? Die Beatles! Und so wurde auf der Fahrt laut mitgesungen. Erste Überraschung. Schon jetzt lohnte es sich das schwerere Gepäck wegen der Musikbox zu tragen.

Frühstück unterwegs … Kichererbsen auf die diverse Zubereitunhsarten und der Lassi – Super lecker. Zweite Überraschung.

Als wir ankamen sollte ich als erstes auf der gerade fertig gestellten Tischentennisplatte gegen den Direktor antreten. Dritte Überraschung. Die Platte wurde gebaut, weil ich erwähnt hatte, dass ich Tisch-Tennis mag.

Bivas der Direktor wollte im Verlauf um Punkte spielen – mit Wetteinsatz. Ich habe mir nichts dabei gedacht und meinte, der Sieger darf entscheiden, wohin ein weiterer Ausflug am Wochenende, wie gestern in die Königsstadt Bhaktapur, hin geht. Bivas hat gewonnen und mir ganz locker aber ernst zugerufen: Bundesligaspiel im Stadion von Eintracht Frankfurt. Ups aber die Karten bekomme ich dazu besorgt. Das findet wohl nicht in den nächsten Wochen statt. Die nächste Tisch-Tennis Wette habe ich dann gewonnen. Als Sieger der ersten Runde hatte Bivas „ein Essen“ definiert. Bei Essen ist mit mir nicht zu spaßen und ich hatte eine besonders hohe Motivation 👍✌.

Mittags grüsst einen hier die Sonne noch mal viel wärmer als in Kathmandu. Ich dachte von Kathmandu geht es in die Höhe aber wir haben weniger Höhenmeter hier bei der Farm. Vierte Überraschung.

Sehr beeindruckend was hier gemacht. Besonders die Pilzzucht. Im Boden geht das nicht und so werden hier Pilze in hängenden Säcken gezüchtet. Diese Technik bringt man den Bergdörfern bei, da sie diese sehr gut verkaufen können, viel besser als Reis. Hier auf der Farm wird den Bergdörfern bei gebracht, wie mab High Value Lebensmittel herstellt, wie Pfeffer, Pilze, Kartoffeln, Kadamon etc.! Das erwirtschaftete Geld steigt der Lebensstandard deutlich.

Weiter wird hier aus Argeli (keine Übersetzung gefunden) das Basisprodukt für ein bestimmtes Papier gemacht. Dieses Basisprodukt wird nach Japan verkauft und dort werden daraus die Geldscheine gedruckt. Das muss man sich mal vorstellen, Basisprodukt für Papier für Geldscheine weden aus Nepal nach Japan importiert. Verrückte Welt.

Die Farm ist sehr einfach aber im Vergleich zu den Bergdörfern noch Luxus und eine sehr gut Köchin. Hier nehme ich eher zu als ab. 😋🙄

Heute gab es auch die erste Brainstormsessions zu den Themen Schulprojekt in der Dorfregion Bhumesthan, Projektmanagement bei ISARD und Generierung weitere Finanzfelder für ISARD – Projektunabhängige Felser.

Es ist schön, dass ich merke, dass ich hier viel Input geben kann. Den ersten Arbeitsauftrag, habe ich jetzt zugeschoben bekommen. Es geht also richtig los mit meinem Einsatz hier.

Morgen geht es dann zum Carisimo Schuldprojekt ins Bergdorf Bhurmesthan. Wie weit wohl das Gebäude ist? Welche Probleme wohl sichtbar werden? Wie wird das mit den Menschen dort? Es ist noch mal eine andere ethische Gruppe – Tami. Mal wieder Fragen über Fragen.

Müde. Etwas Durchfall. Keine schmerzen.Weniger kalt als in Kathmandu. Teile mir das Zimmer mit Aayusha, sie meint viel heissen Wasser trinken. Vielleicht sollte ich morgen Anfangen mit einen Kurzen am Morgen und am Abend. Beste Desinfektion…. dabei habe ich ja was. Vorsorge ist alles 😉.

Namaste

Mascha

Ankommen in Barabise

Begrüßung und erstes TT Matsch

Rucksackvergleich für 12 Tage von Mascha und Gopy.

Brainstorming in der Sonne

Die Pilze und das Geldscheine

Erste Impressione der Farm und Abendliche Grillen

Meine Zimmerkollegin

Die Beatles