Projektrisiken. Machbare Zeitschiene. Wünsche.

14.1.2019 nähe Barabise

Ich würde mich nach dem Tag als ein Shake bezeichnen, der 10 mal geshaked wurde. Mit dem Jeep durch die Berge in Nepal, von Dorf zu Dorf. Von Schule zu Schule. MaschaShake.

Ich habe eine sehr gute und fertige Schule gesehen. Und ich habe die Schule in Bhumesthan gesehen, die bei weiten nicht fertig ist ABER ein spektakulären Aussicht ins Tal hat. Die erste Grobanalyse aus Projektmanagement Sicht zeigt, Basisanforderungen für den Spielbetrieb können bis März fertig erfüllt werden. Einige Punkte, die „mehr als nur die Basis“ wären, müssen noch genauer analysiert und diskutiert werden. Ich sehe vier wesentliche Risiken für die Zeitschiene für die Basisfertigstellung für den Schulbetrieb: Formale Genehmigung für den Strom, Holzpreise, unterschiedliche Ansichten verschiedene Player und nepalesiches way of life.

Als wir nach der ersten Shake-Runde bei strahlenblauem Himmel bei der Schule ankamen, wurden gerade die kleinsten unterrichtet…. in der noch nicht fertigen Schule. Kichern, lachen und grosse Augen stellten sich mir vor. Ein Namaste war erstmal seitens der Kleinen nicht möglich. An ein kurzes one, two, three war gar nicht zu denken. Also erst mal Besichtigung, Analyse und Austausch mit dem Arbeitern, Chef der Baustelle, der Lehrerin und den ISARD und Carisimo Mitarbeiterin, die mehr oder weniger regelmässig Vorort sind.

Egal was Inhalt des Projekt ist, die Fragen um einen ersten Status zu bekommen, bleiben die gleichen.

Auf Material für Unterricht sind wir gar nicht eingegangen aber bei der Besichtigung kam raus. Die Toiletten sind alt und vor allem am Abhang, so das man immer runter „gehen“ muss, was bei Vorschulkindern und erste bis zweite Klasse Kindern suboptimal ist. Die Lehrerin wünscht sich für die Kinder kleine Fächer bzw Regale, damit diese ihre Unterlagen personenspzifiach anlegen können, Küchenecke und das es kein freies Spielfeld um die Schule gibt, eine Spielfeld auf der Dachterasse. Alles keine Basisanforderungen, momentan geht es darum, wie der Boden, die Decke und Wände fertig gestellt werden sollen, Elektrizität und Einrichtung. Beschreibbare bemalbare Wände wären schön und auch leichter zu säubern. Boden muss warm halten, es gibt in nepalesischen Bergschulen keine Stühle.

Notizen sind gemacht. Diese werden nun in ein Plan eingearbeitet und methodisch aufgearbeitet und dokumentiert. Dafür bin ich hier. Während der Direktor die meisten Methoden kennt, ist es für andere Neuland. Etwa Struktur mit nepalesische Leichtigkeit und Optimismus.

Bei dem erneuten Besuch der Kinder, wurde mir ein lautes Namaste entgegen gerufen und auf englisch von 1 bis 25 gezählt. Kleinere Rechenaufgaben wurden nicht fehlerfrei am mit viel Enthussiasmus gelöst.

Auf der Rückfahrt waren wir noch auf der Trauerfeier eines kürzlich verstorbenen Mitarbeiters von ISARD. Stehe nun im Kondolenzbuch und habe die Tradition des Kondolenzbesuch mitbekommen.

Eine moderne und grössere Schule besucht. Und viel die Landschaft bewundert.

Müde und geshaked im dunkel wieder auf der Farm angekommen. Ich habe meine erstes Mitbringsel während wie auf das Essen warteten, spendiert. Susannes Honiglikör. War schnell leer. Bivas meinte, sie soll als nächstes als Volounteer zu ISARD kommen, daraus kann man auch eine High Level Produkt machen. Die Köchen wollte unbedingt die Flasche haben. Alle gingen wir früh schlafen.

Jetzt sitze ich schon wieder am Badmintonfeld und habe eine erste Sportrunde hinter mir. Der Tag kann beginnen…. Sonne braucht bis sie die Farm erwärmt. Der Nachbarberg kann die ersten Sonnenstrahlen schon geniessen.

Jeden Morgen nach dem Sport wird ein kleiner Spaziergang zum nächsten nepalesischen Kaffee Shop gemacht. Auf dem Weg und beim Kaffee werden meistens Business- und Projektthemen besprochen. Wie der Weg zur Cafeteria bei der IBM oder beim Kunden. Oder es wird über Fußball gesprochen …

Namaste

Mascha

Die noch nicht fertige Schule

Die Schüler und der Ausblick

Das Gruppenfoto, das nicht fehlen darf

Tiere, Pflanzen und spezielle Spezies

Die fertige Schule

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Honiglikör und die stolze Köchin

Heute Morgen…. Die Sonne, die Berge und Namaraj ich nach dem Badminton

Mein Frühstück und besondere Speisen für den besondere Gottestah heute

Für die Tierliebhaber