Back in Kathmandu

24.1.2019 Kathmandu

Heute lange im Bett gelegen bzw. liege ich noch. Sehr viel gelesen.

Hier in Kathmandu ist es viel kälter als auf dem Land. Und nur wenige Stunden und der Hals kratzt schon wieder. Sehr schlechte Luft. Hier in Nepal werde ich wohl kein Stadtkind. Naja in Deutschland treibt es mich ja auch oft ins Grüne.

Aber auch Kathmandu gibt es einige Aufgaben und Ereignisse …. Sachen für die Projekte kaufen…. zudem will ich ein paar Lebensmittel kaufen. Für mich und ich will mal kochen auf der Farm.

Meine Gastfamilie in Kathmandu wünscht sich German Cookies. Die haben nur kein richtigen Ofen. Das wird eine Abenteuer. Wenn es heisst, Kathmndu ist in Flammen aufgegangen, dann wisst ihr warum. Jan ein gute Freund, hatte zu Weihnachten Fotos von den Rezepten meiner Oma gemacht, welches ich mir nun habe schicken lassen. Ich will also tatsächlich im Januar Weihnachtskekse nach dem Rezept meiner Oma in Nepal mit einer Mikrowelle backen, die angeblich auch als Ofen genutzt werden kann. Das wird ein Spass. Ich werde Weihnachtsmusik dazu hören.

Am Samstag treffe ich diverse Kinder, die eine Art Stipendium über Carisimo bekommen haben und im Büro von ISARD gibt es einiges für die Projekte zu planen und zu tun. Bin gespannt über das Treffen mit den Kindern. Was die wohl innerlich bewegt?

Morgen Abend bin ich auf eine nepalesische Hochzeit hier in Kathmandu eingeladen, was mich vor die Herausforderung stellt „was anziehen“? Zwar habe ich ein Sommerkleid mit aber hier ist Winter am Abend. Heute ist also einkaufen angesagt. Shopping für Nicht- Lebensmittel…. egal wo ich bin auf der Welt….. nicht meine Leidenschaft.

Mir fehlen die Ping Pong, Badminton und Volleyball Geräusche. Gestern wurde eifrig wieder in Mixteams gespielt und ich wurde so herzliche verabschiedet. Sie wünschen sich Pizze aber es gibt gar kein Ofen auf der Farm. Wie soll das den gehen?

Am Vormittag auf der Farm und beim warten auf den Minibus, arbeiteten wir an de Kalkulation für die Projekte. Meine Excelkenntnisse kommen gut an. Bei IBM bin ich damit Mittelmaß… also mit meinen Excelkenntnissen meine ich 😉.

Zudem durfte ich an einem offiziellen Meeting von ISARD teilnehmen …. interessant…. jeder sagt nacheinander Namaste und wie er heisst…. das ist immer so, obwohl sich alle kennen. Es gibt erst keine Agenda, sondern jeder schreibt auf was wer besprechen will und die Punkte werden dann zusammen getragen und von einer Person in eine Reihenfolge gebracht. Es gibt eine Teilnehmerliste und Protokoll. Es wurde auch von den informellen Meeting mit der Präsidentin gesprochen und es wurde vereinbart alle drei Punkte gemeinsam zu pushen. Also nicht nur von den Damen, sonder auch von den männlichen Mitarbeitern. Sehr gut.

Der Vorteil an Kathmandu, es gibt andere Lokale und so konnte ich gestern nach der Ankunft eine richtigen grünen Salat essen. Wunderbar. Abends habe ich mit den Gasteltern ich die Flasche Wein geköpft, die ich aus Deutschland mit gebracht hatten. Gaumenfreude um ein vielfaches. Guter Wein und guter Käse und Salat. Wobei ich erwähnen will, gestern gab es auf der Farm Käse. Die Käserei soll noch mal 3 Stunden Fahrt hinter Farm liegen. Sollte ich vielleicht mal hin und ein Großeinkauf machen.

Und Vorteile von Kathmandu…. warme Dusche, Waschmaschiene und richtige Toilette. Für ein paar Tage Luxus zur Farm und Einfachheit zu meiner Wohnung. Ich habe gestern Fotos von meiner Wohnung gezeigt, das war etwas surreal für mich. Was interessant war, als ich Hochzeitbilder meines Bruders zeigte und meinte grosses Fest, da fragten sie wie viele Leute und ich erwiederte ca. 400 … vielleicht waren es auch etwas mehr ABER sie meinten, das sei hier normal. Groß ist über 1000. Ich schluckte. Was eine komische Welt. Hier spart man Jahre für die Hochzeitsfeier und ist ggf. nie am Meer gewesen und lebt ohne fliessendes warmes Wasser. Ich stelle jetzt mal den Boiler hier an.

Namaste

Mascha

Gestrige Vormittag auf dem Land, Volleyball, Meeting, Essensausgabe und Computerarbeit

Zimmer ordentlich verlassen!!! Minibusfahrt. Angenhemes ankommen in Kathmandu mit Salat und Milchkaffee und die Rezepte der Oma für Weihnachtskekse