Von Jung zu Alt

25.02.2019 Bergdorf Tautali

Gestern morgen hiess es kurz Bus fahren. An der Bushaltestelle in Sunkushi noch etwa späsle mit den Kinder der Kioskbesitzer gehabt. Es ging von Sunkushi Richtung Piskars … insgesamt aber mehr wandern … die Wolken zeigten sich nur hier und da und die Sonne war uns wohl gesonnen. Eine schöne Strecke. Unterwegs Fußball ohne Ball gespielt. Die nationale Blume bewundert… und die jungen Mädchen, die sie in den Blumen flink pflückten. Daraus werden für Zeremonien die Gränze gemacht. Kleines Obstpicknick mit schöner Aussicht. Und wieder Wandern am Morgen… noch etwas frisch… die Sonne gewann so langsam Oberhand. Es war hier und da steil… schwitzen und schöne Natur. Ganz meins.

In Piskars trafen wir mehrere Schulkinder, die ggf von Carisimo eine Stipendien bekommen sollen. Da es viele arme Kinder gibt und eine Auswahl schwer zu treffen ist, liegt der Schwerpunkt dieses Programms bei Kindern, die beide oder ein Teil der Eltern verloren haben. Ihre Prognso für eine gute Ausbildung ist ohne Unterstützung gleich null. Die Mädchen werden schnell verheiratet… zwischen 14 und 16 und die Jungs werden früh Tagelöhner. Carisimo will erreichen, das sie eine höhere Schulsaubsildung und ggf den Sprung in ein Universitätstipendium bekommen.

Es berührt mich, die Geschichten der Kinder. Ich bekomme aus einen Bildungsumfeld, meine Chance waren immer gut. Sicher kein Selbstläufer und hier und da ein paar Steine des Weges aber ein gutes Umfeld. Das hier, harte Geschichten

1. Ashmita 13 Jahre.

Vater Selbstmord. Mutter wieder verheiratet. 2. Man akzeptiert sie nicht. Sie wurde verstossen. Lebt beim Grossvater. Sie ist aufgeschlossen, clevere und gut gepflegt. Konnte sogar kurz mit einer Lehrerin von ihr sprechen. Gehört zu den talentierteren. Prognose frühe Heirat. Sie liebt Badminton und würde gerne Lehrerin werden. hätte gerne eine Schuluniform und Schulsachen.

2. Dipesh 11 Jahre

Beide Eltern tot. Ein Bruder (Dinesh) und eine Schwester (). Alle leben bei der Tante und Grossmutter in Mulabari. Mag auch Badminton und würde gerne Pilot werden. Er wünscht sich Stifte und Schulbücher.

3. Deba 12 Jahre

Vater an Hepatitis gestorben. Mutter wieder verheiratet. Er und seine Schwester Laxmi (auch hier) und eine weitere Schwester verstossen. Leben bei einer Tante. Er mag Tanzen und wünscht sich Musik hören zu können und würde gerne Doktor werden und krsnken Menschen helfen. Der ganzen Kinder dieser Familie fehlt es an Hygiene und sauberen Klamotten.

4. Suman 6 Jahre

Ähnliche Geschichte wie Dipesh aber aus einer anderen Familie. Vater an Hepatitis gestorben und von der neuen Familie des der Mutter verstossen. Sein Bruder arbeitet in Kathmandu. Er lebt mit den Grosseltern und hat gesundheitliche Probleme. Sehr schüchtern.

5. Dinesh 10 Jahre

Bruder von Dipesh. Sehr offen und neugierig. Er mag Volleyball und will auch mal Doktor werden. Und hätte gerne eine Jack und Schulsachen.

6. Buddha Laxmi

Schwester von zwei kleinen Geschwistern, die wir später in Mulabari treffen werden. Sie leben bei einer Tante. Sie hätte gerne Schuhe und Stifte. Sie tanzt gerne und will auch mal Ärztin werden.

1 bis 6 von links nach rechts.

Es ist klar das Ziel, das wir für alle Paten bekommen und diese Kinder ein Stipendium für die Schulzeit bekommen. Ich sehe aber nicht nur Herausforderung für Geld für die Ausbildung und Essen. Hygiene, Klamotten etc., hier geht nicht nur um Geld, sondern Begleitung. Ich werde Carisimo ein Vorschlag dazu machen, dass die Kinder aus den Dörfern in denen auch ISRARD mit Landwirtschaftsprojekten aktiv ist, die ISARD Mitarbeiter mehrmals monatlich die Kinder coachen. Die beiden älteren Mädchen laden wir zu dem Workshop auf der Farm Ende März ein. Und wir wollen mit ihnen etwa in Bharabis shoppen. Schulkram und so.

Nach einer Sprit und ein paar Keksen machen wir uns auf den Weg nach Mulabari. Das Dorf ohne Strasse. Hier wolle wir mit den Lehrern und über weitere Kinder aus dieser Schule abstimmen. Die Kinder kenne ich schon. In Mulabari bin ich jetzt zum 3. Mal. Mann kennt mich. Alles nicht mehr so fremd für beide Seiten. Herzlich Begrüssung und einige Kinder erinnern sich an meinen Namen. Viele nicht mehr so schüchtern. Um die Stimmung noch etwas aufzulockern, spiele ich mit den Kindern ein Rechenspiel. Ich aber Würfe mit gebracht mit blauen und roten Zahlen. Rot ist minus. Blau ist plus. Es klappt super. Wir haben alle unseren Spass. Auch fällt es mir langsam etwas leichter Dinge wie wie alt bist du, woher kommst du auf nepalesisch zu fragen. Die Lehrer laden wir ebenso für den 3 Tageworkshop. Sie sagen zu. Sehr gut. Wir treffen noch mal die beiden Pflegemütter und reden etwas. Und fotographieren natürlich. Jetzt haben wir die nötigsten Informationen zusammen und können loslegen mit diesen Programm bzw. den Kindern.

Nach einer herzlicher Verabschiedung und der Aussage, ich soll unbedingt wieder kommen, geht es weiter nach Tautali, da wartet die unfertige Seniorentagesstätte. Ziel ist es mit den lokalen Förderern uns zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Krishna und Sobita Begrüssung uns herzlich. Liebe geht durch den Magen…. wir bekommen Snacks und Abendessen in Mengen. Sehr lecker. Kein Dal Bhat sondern Linsensuppe mit Naahn. Ich liebe Linsensuppe. Dazwischen noch beim Nachbarn, der feiert sein Kind.

Vor dem Abendessen besprechen wir, was wir nun mit dem gesammelten Geld machen wollen und machen noch mal eine Begehung… Nutzen hier Licht und Schatten wir Schattenspiele… und ich vereinbare mit der Mutter von Krishna, dass wir zusammen bei der Eröffnungsfeier tanzen werden. Sie ist echt süss.

Als der Plan steht und das Budget verplant ist, betrachte ich mir die Toiletten. Sehr zufällig. Ich stelle fest kein fliessendes Wasser. Die alten müssen es von weiter weg holen. Ich stöhne. Hier eine Lösung mit Umbauten zu bekommen, ist nicht billig. Wie schieben die zahlen hin und her. Streiche ….verkleinern…. aber am Ende fehlen 230 Euro. Also wer für die Seniorentagessstätte etwas spenden will, jetzt wäre ein super Zeitpunkt:

www.betterplace.org/p67782

Für das Wasser ….

Da ich unkonkret nicht mag, setzen wir die Zeitschiene fest, inkl. Eröffnungszermonie, die am 28.3. statt finden wird. Damit hier kein Nepali Way stattfindet und es bei der konkreten Planung beleibt, erkläre ich, das dazu extra eine Spenderin aus Deutschland kommt und die kann ur da. Naja… also sie kommt aus Deutschland aber nicht je deswegen. hat gespende aber natürlich nicht alles. Egal, alle sind begeistert und erwarten schon jetzt Kerstin freudig.

Bei der Scheckübergabe weint Krishna. Er ist so gerührt, wie schnell das jetzt alles geht. Ich muss selber schlucken und nehme ihn einfach in Arm. Er sagt später, er mag wie klar und konkret ich Dinge angehe. Er und seine Frau Sobita sagen, das sie sehr überrascht sind, wie schnell und einfach das jetzt alles geht. hätten sie nicht gedacht. Das mit dem festen Termin der Feier wird alle motivieren und hilft.

Ich schmunzel, wie das funktioniert mit den Terminen und externen Gästen.

Bei der Behindertebtagesstätte kommen als „wir können nicht verschieben Grund“ der Direktor und Besitzers meines Hotels am 5.3.

Zu Meilenstein 1 der Schule, die deutschen Volunteere Hannah und Noah am 6.3.

Zur Eröffnungszermonie der Seniorenam. 28.3. Kerstin.

Für die Feier der Schule Ende April die Präsidentin und Vizepräsidentin von Carisimo Deutschland.

Damit mache ich mir zwar auch mehr Druck aber es erhöht einfach die Chance es wirklich zu schaffen. Und das ist mir Teil Projekte hier in Nepal nachhaltig zu Ende zu bringen.

Ich Falle mal wieder müde ins Bett.

Namste

Mascha

Wandern nach Piskars ….nationale Blume und Pause

Hier war ich schon im Regen mit meiner Michelin Jacke

Die Kandidaten für die Schulstipendien und sher guter Kaffee

Au dem Weg zur Schule in Mulabari

In der Schule und dann am Marktplatzes mit dem Büffel

Senioren Tagesstätte und die Planung Schattenspeil und die Vereinbarung zum Tanz

Essen machen….Linsensuppe und ein Glas Bier und Tanz beim Nachbarn