Ein Tag. Drei Welten.

5.03.2019 Kathmandu

I am flashed. Ich bin voller Eindrücke. Ich hatte heute drei total verschiedene Lebenseindrücke. Kaum zu glauben, dass das alles an einem Tag war. Meine Seele wird Tage brauchen, dass zu verarbeiten.

Um 7.30 Uhr treffe ich KP und die deutsche Verstärkung Hannah und Noah am Pashupatonath Tempel. Einer der vier wichtigsten hinduistischen Tempel auf der Welt. Gester war Shivas night. Shiva DER Goot hier. Der Zerstörrer, der Kiffer und der Kreative. Gestern war sein Geburtstag und Unmengen an Pilgern waren da. Heute vor allem viel Müll…. wo der wohl landet? Neben vielen hinduistischen Priestern treffen wir Unmengen an asiatische Touristen…. jeder mit mehreren Megakameras. Die fotografieren zum Teil so respektlos, das ich anfing, sie so zu fotografieren.

Der alte Tempel hatte viele Geschicht zu erzählen….. hier mal ein paar Eindrücke.

Das heilge Symbol hier ist sexuel. Ein männliches und weibliches Geschlechtsteil …… beide mit einander verbunden… das bringt Energie. Der Tempel war voll davon… in vielen verschiedenen Grössen.

Es gibt in dem Tempel stellen, für die Verbrennung von Toten. Sie werden erst gewaschen und dann öffentlich verbrannt. Wir sahen zwei Leichen und eine Feuerstelle …. noch ohne Leiche.

Der anliegende Fluss war mal sauber… jetzt eine Kloake aber doch für manche heilig. Sie baden da drin. Für das Festival wurden auch Duschen bereit gestellt.

Uns bot sich eine komplexe verwirrende Mischung auf wenigen Metern…. die Priester, die Asiaten als Fotographie Monster, die Geschlechtsenergie, die Kloake, der viele Müll, die Leichen, die Kühe, überdrehte Affen, die Opfergaben und wir.

Opfergaben mit Reis, Kokunss, Obst, Blumen, heiliegs Geld …. haben alle eine andere Bedeutung und sollen für etwas anderes helfen…. z.b. Gesundheit, Reichtum… und viele Ketten… zu kaufen …. eine Art Rosenkranz.

Nach einer Stärkung… SALAT… yeah.. danach ging es zum Behindertenheim… etwas Reibungen in Bezug Planung…. Nepali Way und German Way aber am Ende ging der Plan auf.

Einige Scholarship Student waren da, die ISARD Vertreterin Sami, Rashmi die potentielle Masterstudentin für Deutschland, die deutsche Volunteere Hannah und Noah, KP, der Gründer von ISRARD, der Hoteldirektor, der Direktor vom Heim und die Behinderten …

Die neuen Wasserzugänge waren da, neue Wasserhähne, neue Gasstelle und isolierende Teppiche unter den Betten, Reinigungsteppich vor den Zimmern. ABER ABER ABER…. das wohl wichtigste eine Verbindung zwischen meinem Hotel und der Behindertentagesstätte. Der Direktor brachte Essen für 1 1/2 Monate mit…. Reis…Eier… Gemüse…. und er will wieder kommen. Ich hoffe, dass das eine nachhaltige Verbindung wird. Ich mag es, wenn Pläne aufgehen.

Wie haben Pfannekuchen mit Obstsalat in Yogurt gemacht. Der Direktor meinte, ich soll die Pfannekuchen mal dem Koch vorstellen. Ich erwiederte, gerne koche in der Hotelküche mal und ergänzte die Pfannekuchen im Hotel sind ja auch eher schlecht. Ups.

Die dritte Welt war dann ein Treffen mit einer Managerin eines Start-up Unternehmens, das als Ziel hat: besseres Müllmanagement … Recycling. Der Ansatz des Unternehmens ist sehr interessant. Die Managerin hat viel Energie und ist sehr klar. Professioneller Business Talk zwischen und ihr und mir, gute Energie und Spass. Wenn das so weiter geht, dann lerne ich hier mehr über Müll als 45 Jahre lang in Deutschland.

Ich sehe eine gute Chance, hier einen guten gemeinsamen Ansatz zu finden. Landwirtschaft, Umwelt und Müll hängen ja schon zusammen. Es soll an dem Workshop Wochende eine gemeinsame Session dazu geben. Meine Idee ist…. ISARD als lokale NGO, Doco recyclers als Experten und die Geschäft machen wollen und Starthilfe aus dem Ausland für Müllmanagement im ländlichen Regionen von Nepal. Ein klares Konzept muss hier her. Ich sehe hiee die Verbindung auch zwischen Umwelt, Women Empowerment, Landwirtschaft und Wirtschaft. Ich bin aufgeregt und aufgedreht bei dem Gedanken während meiner Zeit hier in Nepal etwas anzustossen.

Ich hatte Müll null auf meinem Radar…. mich dafür hier einzusetzen aber es arbeitet viel in mir…. daher pushe ich es so. Die Erfahrung wird mein Leben beeinflussen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Weniger ist mehr. Die Müllberge sind hier so sichtbar. In Deutschland verschwindet dieser und man fühlt diese Unmengen an Müll nicht.

Was ein Tag. Was für tolle Menschen. Was für berührende Momente. Wie Spannend. Ich darf ein Teil davon sein. Es kostet Kraft und bringt Energie.

Namaste

Mascha

Tempelwelt das Festival für Shiva

Die Geschlechtsverbindung

Leichen und Feuerstelle

Impressionen

Behindertentagesstätte

Wastemanagement … erste Gespräche für eine Vision.