Shopping, Krankenhaus, Meeting und Feuer

15.03.2019 ISARD FARM Bharabis

Ich hatte mich geirrt. Gestern ging es noch nicht zu Schule ins Bergdorf. Gesten ging es zum einkaufen. Noah und Hannah hatten eine Wunschliste erstellt und wir mussten die Sachen bis 14 p.m. besorgen, da es mit dem Bus zum Nachbarort der Schule gebracht werden sollte. Eine Art postalische Zustellung. In das Dorf der Schule fährt kein Bus.

Ich habe das erste mal nach dem krank sein die Farm wieder verlassen. Vom ISARD Büro, wo wir etwas arbeiteten, ging es dann zum einkaufen. Wir hatten unser Spass. Unterschiedlich kann man fast nicht sein, ich als Hyperenergie-Modus und lächelnden-Modus Typ und er immer ganz ruhig, fast so wirkend, ob er mit der ganzen Sachen nicht zu tun hat oder alles kritisch sieht. Ich habe mir der Zeit gelernt, dass es garnicht zu ist. Im Gegenteil. Hier und da verstehen wir unsere unterschiedlich Witze mitwerwiele sogar sehr gut. Ein angenehmer Zeitgenosse der als erstes von allen ISARD Mitarbeitern die Thematik Nepali Way und German Way aufgegriffen hat. Jetzt arbeiten damit ganz viele hier, was die Absprachen oftmals leichter macht.

Großeinkauf an Lebensmitteln. Am Ende hatten wir 3 Pakete und 1 Sack. Meine deutsche Skeptik überwog und ich meinte wir sollten diese beschriften und nummerieren und unsere Team oben Fotos davon schicken. Ich lächle über mich, die machen das hier seit Jahren so. Nicht genug Vertrauen in Nepali Way. Namarajh meinte zu mir „Nepali Way good way here“.

Natürlich besuchten wir auch Kopida, die immer noch im Krankenhaus lag. Mein medizinisches Gespür hatte mich also nicht verlassen und ich weiß, das es richtig war vor einer Woche den anderen Stress zu machen…. wegen dem eiligen Transport vom Bergdorf zum Krankenhaus. Es geht ihr besser. Ich bin erleichtert aber sie drinkt immer noch zu wenig. Fast alle trinken zu wenig hier.

Am Abend war ein Vorbereitungsmeeting für den 3 Tageworkshop Ende Mai. Was genau passiert war, wer übernimmt welche Verantwortung etc. German Way und Nepali Way Welten prallen auf einander. Unendlichen viele Veranstaltungen und Events habe ich schon organisiert aber das hier ist same same but different. Was mir immer wieder auffällt …. mit richtigen Todo Listen bzw Dokumentation und klaren Aufgabenverteilungen haben sie es hier (noch) nicht so. Darunter leiden ich echt etwas aber Ende ist hier Motto „wird schon irgendwie“. Stimmz ja auch oft. Wir nähern uns an und das Ergebnis finde ich gut aber die Frage, wieviel wird davon wie besprochen umgesetzt? Noch haben wir ja etwas Zeit.

Als ich den Meetingraum verlasse, sehe ich auf der anderen Bergseite sich ausbreitendes Feuer. Etwas hektisch Frage ich die anderen, ob es unter Kontrolle ist. Klar Antwort: nein. Ich sutze. Und nun? Abwarten meinen Sie. Wenn es schlimmer wird, dann müssen die nahen Dorfbewohner mit feuchten Buschbesen versuchen es zu erschlagen. Ich schaue erstaunte. Oh man Mascha was hast du erwartet…. Hubschrauber? Ich von froh das zwischen uns ein Fluss ist und einheitlicher Abstand. Als ich im Bett liege, kann ich es mal wieder nicht fassen, was ich hier so erlebe. Ein Land bereisen ist einfach was anderes als für Länge Zeit Alltag zu erleben. Ich weiss das zwar aus längeren Aufenthalten wie England, USA oder Mongolei aber trotzdem überrascht es mich immer wieder. Es ist schön. Es erweiterten Horizont. Aber es fordert mich auch…. seelisch und körperlich.

Namaste

Mascha

P.S. Eintracht Frankfurt hat gegen Inter Mailand in Mailand gewonnen. Na hatte der Generalsekretär ja als Glücksbringer die richtige Mütze gestern auf.

Auf zum zu shoppen

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Ich nicht gekauft habe …

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Im Krankenhaus

Workshopergebis… als Mascha mit Nepali Way

Feuer