Bekannte Person. Bekannter Ort. Bekanntes Zeug.

22.03.2019 Kathmandu

Gestern war es dann so weit. Mein erster Besuch ist in Nepal eingetroffen: Kerstin, eine Freundin, die wie ich in Köln lebt aber gerade in Indien war und sich dort in das Land verliebt hat … naja sie kennt Nepal noch nicht. Ich finde ja Indien viel anstrengender und komplizierter. Jedenfalls ist sie jetzt da… also ich meine hier… ein bekanntes Gesicht. Wie schön.

Wir hatten uns beinah verpasst und es hätte fast ein kleineres bis mittleres Chaos am Anfang gegeben. Ich hatte nämlich mein Handy im Hotel vergessen…. wie dämlich. Ihr Flieger war 45 min. zu früh da … ?!?!!? Hier ist man immer viel spät …. zu früh existiert hier eigentlich gar nicht …. 45 min. … ist den das zu glauben. Sie wartete draussen in der Sonne und dich drinnen im miefigen Flughafen. Sie mit, ich ohne Handy. Ich Schlauberger hatte Ihr auch nicht gesagt, in welchem Hotel wir sind. Super Management.

Als ich zurück zum Hotel Shuttle laufen wollte, stand sie dann tiefenentspannt plötzlich vor mir. Es gibt Menschen, die behaupten, wir sind beide etwas chaotisch. Ich würde sagen Nepali Way. Oder wie würde der Kölner sagen „Et hätt noch emmer joot jejange.

Grösse Freude. Etwas Erleichterung bei mir. Ich und mein Handy oder andere Sachen. Immer muss ich etwas suchen … bzw. verlieren. Aber ich kann nichts dafür…. es gibt sogar eine kellerische Studie dazu … mein ganz persönliches Bermuda Dreieck. Material Girl … ein Zeitungsartikel gibt es sogar auch darüber. Naja. Handy wieder da.

Es folgte nach einem kurzen Hotelabstecher eine halb touristischer Teil. Wir besuchten den Stupatempel in Boudanath. Er gefällt mir noch immer total gut. Zwar ist er touristisch aber es verläuft sich alles gut. Die vielen Blickwinkel auf diesen buddhistische Tempel, erfreuen mich immer wieder. Es wirkt alles so farbenfeudig und positiv… mit den weiss…. den tibetischen Flagge … Etwas Kultur aber eigentlich sassen wir primär auf einer Dachterasse, Sonne genossen, gegessen und quatschten. Lange nicht gesehen. Viel zu erzählen: Realitätsabgleich.

Später dann ein langer Spaziergang quer durch Kathmandu zum Supermarkt. Musste schauen, dass ich Kerstin nicht verliere, die war so mit schauen und bestaunen beschäftigt.

Der Supermarkt, den ich schon mehrmals besucht habe … der bekannte Ort … sonst gab es da mindestes ein mal pro Einkauf Stromausfall. Diesmal nicht. Wie immer die Kulinarische Ecke besucht. Leckeren Asiaten gibt es da.

Ich hatte eine lange Einkaufsliste von den beiden Volunteeren Hannah und Noah bekommen. Zudem wollen wir demnächst wieder eine Kochsession in de Schule in Bhumethan machen. Auf dem Plan steht sicher ein mal Nudeln aber wir haben auch einiges anderes entdeckt… Kichererbsen … Humus ruft. Und Couscous gab es auch. Also ich freue mich schon jetzt auf das Kochen. Inkl. Vorspeise und Nachtisch. Sogar Käse. Schlemmen wie in Frankreich 😋😍😂😉

Unendliche viele Kekse gekauft. Entweder europäische oder indische…. die Nepalesischen schmecken einfach nicht. Und H- Milch und Müsli. Jaja Dal Bhat morgens und Abends …. ist nicht für jeden geeignet – für mich nicht. Der Großauftrag von den beiden Joungstars… zeigt…auch die brauchen Alternativen. Viel bekanntes Zeug gekauft aber auch zum Teil verzichtet… zu viel Plastik. Umso klarer mir wird, wie problematisch das hier ist, umso mehr überlegen ich, auf was man lieber verzichten sollte. Das wird mich auch für Deutschland hoffentlich etwas prägen. Bei Schwarz weiß aber doch reflektierter.

Namaste

Mascha

Der Supermarkt mit kulinarischer Ecke

Auch schön.. wohl keine Legasthenie

Hatte ich nicht vor… Taxi…