Gegensatz: Freizeit und Arbeit

23.03.2019 Kathmandu

Gestern sehr früh aufgewacht und neben Blog schreiben, diverse Dinge für die Projekte via Smartphone organisiert. Also ohne Handy mit Whatsapp and Mail wäre ich aufgeschmissen. Es ist wie Home Office. Nur diesmal ist Besuch da und ich muss… will beides verbinden. Es ist viel zu tun wegen den Projekten und dem Workshop, daherkann ich nicht einfach Urlaubstage nehmen. Was gerade nicht wirklich klar ist, wie das mit dem Geld funktioniert. Geht ISARD in Vorleistungen und stellt dann eine Rechnung, Anzahlung oder Vorabzahlung von Carisimo. Manchmal habe ich den Eindruck, dass man hier selbstverständlich davon ausgeht, dass ich bzw Westler wissen, wie man Dinge hier regelt. Ist doch klar aber eigentlich ist nichts klar und wir müssen das zusammen klären. So was kann man klären aber Dinge ansprechen geht in beide Richtungen. Wie regelt man dieses oder jenes. Sicher ist hier Kultur und Sprache eine Herausforderung. Punktuelle unterschätze ich das immer mal wieder.

Zurück zum Start des gestrigen Tages. Wir haben ihn langsam begonnen. Sowohl Kerstin als auch ich waren nicht im touristischen Modus, so dass wie erst mal die Ruhe im Hotel genossen haben. Etwas Sport und ein

spätes Frühstück zu uns genommen… 11.00 Uhr.

Mittags treffen wir dann am alten Königstempel, Rashmi, die junge Frau, die nicht einfach verheiratet werden wollte und gerne in Deutschland ihren Master machen will. Der alte Königstempel spricht mich nicht so an. Kein Ort mit einem eigenen Charma. Zufällig landen wir in einem Teeniecafe mit Lounge Raum auf dem Dachboden. Nur einheimische Jugendliche. Zu Überraschung gab es da Wasserpfeife und später haben da die Leute Zigaretten geraucht. Viel getuschelt und viel gekichere in der Lounge. Dss Essen war super lecker. Vegetarisch. Sehr empfehlenswerte. Es fühlte sich nicht wie Entwicklungsland in diesem Moment an. So hätten es auch in Köln sein können. Einfach chillen und quatschen. Ich habe dazwischen immer wieder das eine oder andere für offizielles geregelt. Für mich eine neue Situation…. der Mix aus Arbeit und Freizeit. Kerstin meinte… neue Mascha Welt…. so digital.

Später ging es dann wieder zu Stupa, da war der Treffpunkt mit Brigitt und Dhan. Birgit engagiert sich auch für Carisimo. Sie besucht hier das Mädchen für das sie seit 8 Jahren eine Patenschaft übernommen hat. Wie Familien meint sie. Ausserdem versucht sie das Thema Ausbildung für junge Menschen hier voran zu treiben. Vielen ist hier nicht kalt was man alles in Nepal als Ausbildung lernen kann. Nicht ist immer Studium das effektivste. Hier herrscht viel Unklarheit und Unwissenheit bei den jungen Menschen. Dhan ist der adoptierte Sohn von Rosi, der Vorsitzenden von Carisimo. Dhan hat einen bayrischen Münchner Dialekt. Herrlich. Eine charmante Mischung.

Wir quatschen auf einer Dachterasse effektive und nachhaltige Entwicklungsarbeit in Nepal. Dabei sind auch noch Gopy und eine nepalesische Freundin von Birgit. Ein schöner informativer Nachmittag… mit meinem ersten Sonnenuntergang an an der Stupa. Sehr schön.

Heute geht es zur Farm. Genug Stadt.

Namaste

Langsam in den Tag kommen mit Sport

Tempel…. Shopping… chillen

N

eue sympathische Bekanntschaften

Abendsnack auf dem Hotelzimmer…. der sehr bekannte Jogurt aus Bhagdabur…. Geschenk von Rashmi… sehr lecker..