Ankommen. Baden. Erysipel.

24.03.2019

Gestern ging es mit dem Jeep von Kathmandu nach Bharabise zu Farm. Erst ging es aber vorher noch zur der einen deutschen Backstube, wo wir reichlich einkauften. Der Jeep wurde Etappenweise voller, da die ein oder andere ISARD Mitarbeiterin noch einstieg. Wieviel Leute hier immer in ein Auto passen?!?!?!

Auf der Farm wurden wir herzlich begrüsst und Kerstin hat ihr erstes Dal Bhat gegessen. Es hat wohl geschmeckt. Alles aufgegessen. Es wird nicht ihr letztes Dal Bhat sein und auf den Dörfern wird es noch schärfer.

Nachmittags machten wir alle zusammen ein Ausflug an Fluss. Etwa spaziere gehen und dann schwimmen und dann Picknick.Ich fand es eine herrliche Idee. Nur Namarajh, Kerstin und ich gingen schwimmen. Das Wasser kam mir klar und sauber vor. Obwohl ich wusste, das viele Dorfbewohner weiter oben ihren Müll am Wasser abladen.

Wir genossen die Musik, Essen aus Kathmandu und die ausgelassene Stimmung das Wetter, den freien Tag (ist hier Samstag).

Beim nach Hause laufen schmerzt mein linker Unterschenkel bzw die Wade mehr und mehr. Das Bein schwoll an. Nicht gut. Telefonisch habe ich mit Karl telefoniert und beraten, was es wohl ist? Keine Thrombose. Kein Erysipel. Eher eine Trombohlebitis. Erst mal kein Antibiotika. Schonen. Kühlen. Schmerzmittel. Ich dachte es kommt etwas von der chronischen Achillessehnenentzüdung. Ich war etwas beunruhigt aber mit Karl telefonieren tat mir gut. Im Freundeskreis praktizierende Ärzte zu haben, ist was sehr hilfreiches.

Lange in der Hängematte gelegen und mit Namarajh und Gopy viel über mögliche Projekte in der Zukunft geredet und wie man besser zusammen arbeiten könnte. Ich spüre hier deutlich, wie sehr ich respektiert und anerkannt werde. Meine Meinung ist ihnen wichtig. Das ist ein schönes Gefühl. Und sie wollen Dinge verändern.

Es wird auch deutlich, das für eine nachhaltige Zusammenarbeit, Dinge klarer geregelt sein müssen. Das Nepali Way und German Way noch von einander lernen können und müssen. Nicht nur fachlich, sondern auch menschlich. Ich mag die beiden wirklich sehr. Jede hat so seine Eigenart. Naja ich ja meine auch. Gutes Gespräch. Ich bin jetzt dran mit Rosi und Svenja von Carismo über eine längere Zusammenarbeit zu mit ISARD reden. Was und wie ist zu klären und mit ISARD schriftlich zu vereinbaren. Das wird viel meiner Arbeitszeit hier jetzt beanspruchen.

Nach dem Dal Bhat reden wir noch am über den Workshop und so langsam wird allen hier klar, wie gross das wird und was das an Aufwand für jeden auch bedeutet. Wer schläft wo…. 48 Menschen werden hier übernachten. Das ganze Essen. Die Workshopräume…. viel noch zu tun.

Müde falle ich mal wieder ins Bett.

Am nächsten Tag …. Bein schlechter…. rötlich. Warm. Garnicht gut. Ohne Rücksprache nehme ich jetzt Antibiotika und Schmerzmittel. Wanderung zum Dorf muss abgesagt werden. Macht mich traurig. Jetzt liege ich mit meinem Erysipel in der Hängematte. Ob es vom Baden im Fluss kommt? Hoffentlich hilft das Antibiotika.

Namaste.

Mascha

Abfahrt. Kurz noch ins ISARD Büro. Pause.

Erstes mal Dal Bhat. Ankommen und Erstes Picknick.

Und sogar von da konnte man die Schule sehen.. gelb leuchtend …

Planen… vorbereiten….