Die lange Reise von Paul und Paula

3.4.2019 Bhumethan

Können Pflanzensamen Namen haben? Eine Geschichte über die weite Reise von Deutschland nach Nepal, von Kathmandu zur ISARD Farm und nun nach Bhumethan… von Samen .. ist das zu kindisch? Wenn du ja sagst, dann höre auf zu lesen.

Paul war ein Tomatensamen aus Deutschland … und Paula ein Samen einer Chillishote aus Deutschland. Bei ihr kann man schon jetzt erkennen, sie wird mal eine ganze heisse Chillishote 😂. Zurück zum Anfang. Gelangweilt lagen die beiden in den jeweiligen Samenschüsseln rum. Nichts passierte in ihrem Leben. Gähnende langweile im tristen Deutschland. Hat hier keiner erbahmen mit uns…. Paul und Paula kannten sich schon länger und träumten gemeinsam vom Reisen… von der Ferne. Eines Tages war es dann so weit …. Demeter die Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und Pflanzenwelt hatte erbahmen und schickte Ihnen Svenja und Rosi von Carisimo aus München. Kein langes fackeln, die beiden Macherinnen, die Nepalfans kauften aus Spendengeldern Samen. Sie hatten ein edels Ziel…. andere Tomaten und Chiliarten nach Nepal zu bringen… und so kam es, das eines Tages der schüchtern philosophierende Paul und die scharfe Paula eingepackt wurden und sich mit Svenja und Rosi auf den Weg nach Nepal machten. Wir überspringen den langen Flug… die stickig schlechte Luft in Kathmandu, die nicht enden wollende holprige Jeepfahrt von Kathmandu zur ISARD nach Bharabise. Paula fluchte. Paul schweig. Beide dachten kann es schlimmer werden… Nein Demeter hatten mit Svenja und Rosi einen klaren Plan vereinbart. Ohne Projektmanagement, ohne Zeitschiene aber einen Plan und der nächste unangestimmte Meilenstein war die Farm. Hier wurden sie von Kopila und Kopida in Empfang genommen. Kopida die Pflanzenchefin auf der Farm und Kopila, die von Carisimo finanzierte Mitarbeiterin, die in den von Carismo ausgewählten Bergdörfern, Landwirtschaft den Bewohnern beibringen sollte.. Sie sollten Paul und Paula wachsen lassen. Sie nahmen sich Paul ud Paula an…. die beiden waren verstört… geschwächt.. und fast vertrocknet. Mit viel Hingabe, Geduld und einem Ort für Samen, wo sie gedeihen sollten (ISARD FARM), verwöhnten Kopila und Kopida die beiden. Die kessen Sprüche von Paula und die philosphierenden Aussagen von Paula gedeihtenmachten ebenso, wie die beiden Protagonist selber. Paul und Paula machten allen viel Freude. Und so wuchsen nicht nur Paul und Paula sondern auch weitere Samen stetig an…. Aber wer will immer auf einer Farm Leben…. gibt es noch mehr…. wieder wollten Paul und Paula mehr. Diesmal nahmen sich Hannah, Mascha und Noah ihrer an. Der Staffelstab… deutsch…. nepal…. wieder deutsch… Gestern war es so weit, die deutsche Volounteer Fraktion packten die kleinen Pflanzen ein und nahmen so Paul und Paula & Friends auf die nächste Etappe der Lebensreise mit…. eine 3 stündiger Aufstieg von der Farm nach Bhumethan. Und wie aufregend. Mit Nachtwanderungsanteil. Paul und Paula sangen beschwingt das Lied Edith Piaf „je regrett rien“… alle starpazen vergessen… diese Luft… dieser Ausblick…. die Stimmung zwischen den deutschen Volunteeren und der nepalesischen Girls Group.

Wie geht wohl weiter… Paul und Paula hatten Vertrauen, hier im blauen Sack war die Reise noch nicht zu Ende. Es erwartet Sie was besonders…. da waren sie sich sicher. Sie hörten gespannt den Gesprächen zu…. was bedeutet wohl Tomatentunnel von Carismo.. Wer ist Subas…. was heisst … bis 16 Uhr nacher… Fragen über Fragen…. so aufregend das Leben.

Tja…. mal ein anderer Blogeintrag. Später mehr zu Paul und Paula.

Wir machen uns jetzt nach echt guten Kaffee von Bhumethan nach Phuttedhunga. Der Bau des Kindergarten warten auf uns.

Alles liebe und Namaste.

Eure Mascha