Gewitter. Regen. Knie und Scharade.

7. April 2019 Jiri

Die Nacht hat es sehr gewittert und geregnet. Ebenso am ganzen Vormittag ….. Gewitter und Regen. Ich bin immer noch auf der kleinen Berghütte bei Kopidas Familie. Trotz schlechten Wetter habe ich eine tolle Zeit. Gestern Vormittag sassen wir alle in der Küche. Es wurde gekocht, gelesen, Blog geschrieben und geredet. Die Küche zog alle an … Die Feuerstelle wärmt alle. Ein Geschenk des Vormittags … Pommes Frites …. also nicht meine Lieblingsspeise am Morgen aber sehr leckere selbstgemachte Pommes. Extra für uns. Ich sass am Feuer und verfolgte den Herstellungsprozess. Es waren noch gekochte Kartoffeln übrig, ein paar schnappte ich mir und vermischte sie mit Ei und Käse. Opulentes Frühstück. Aber zu früh für mich. Die Gastgeber selber nahmen ihr Essen sicj erst später zu sich. Ich erklärte, dass ich es schöner finde würde, wenn wir alle zusammen essen. Sie machen das mit dem Frühstück extra nur für uns. Hier ist man eher. Mittagessen zwischen 11 Und 12, Snack am Nachmittag und spätes Abendessen. Ich will gar keine Extrawurst. Das zu erklären ohne die Gastfreundschaft zu verletzten, ist nicht so einfach.

Wie hatten viel Zeit zum reden gestern durch das Wetter und ich lernte noch alleiniges …. Kopida und ihr Mann sind tatsächlich mal keine arrangierte Ehe, sie haben sie über Freunde kenne gelernt. Der Bruder mit den kurzen Rasterlocken lernt gerade koreanisch und will nach Südkorea dieses Jahr. Dort arbeiten. Er hat auch Landwirtschaft studiert. Er macht total viel im Haushalt. Für nepalesische Verhältnisse ungewöhnlich. Überhaupt wirkt die Familie emanzipierter.

Das Wohnzimmer solltet ihr sehen. Hier schläft auch der Neffe von Kopida. Poster von einem Body Bilder an der Wand und Ronaldo als er noch bei Manchester spielte. Die ganzen Schul und Uni Zertifikate hängen auch an der Wand im anderen wohnzimmer… im neu gebauten Haus.

Modern Syle in der Holzhütte. Das Wohnzimmer war früher lange die Übernachtung für alle, da nach dem Erdbeben alles zerstört war. In der Hütte schliefen dann manchmal bis zu 10 Leute. Jetzt die Poster und der Fernseher.

Meinem Knie habe ich gestern besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eincremen. Tabletten. Hochlegen. Ruhen. Die Busfahrt mit dem extremen anwinkeln für so viele Stunden weil so wenig Platz war, war Gift für das Knie. Abends ging es etwas besser. Ich hoffe ich kann etwas wandern, wir wollen uns eine lokale Käseerei anschauen und Zelten. Wetter ist zwar nicht so dafür geeignet aber jetzt sind wir hier. Ich als Schönwetter Wanderin und Regen Weichei verlasse mal meine Komfortzone. Lokale Käserei und lokales Zelten….. mit der Familie.

Gestern nutzte ich die Zeit und habe weitere Dinge für Carisimo gemacht. Eine Art Übergabe. Was steht an, wenn ich Wandern im Himalaya bin. Auch stimmen die abschiessenden Finanzpläne für die Schule und den Workshop noch nicht. Es regnet nicht und ich kann das Zeug an Noahs Laptop machen. Mit meiner Musik. Alle anderen sind zu einem Tempel. Ab und zu besucht mich die kleine Ziege mit den langen Ohren. Sie liebt die grünen Blätter des Busches neben mir. Der Blick in Tal ist wunderschön.

Der Bruder von Kopila kam später vorbei und dachte mir eine Pflanze. Es war Grass. Also das man trocknet und dann raucht. Er mach das nicht. Die Familie gibt ss frisch den Hasen und Ziegen. Ist sehr gesund für Tiere. Ob die davon high werden?

Zum Abend wünsche ich mir wieder zusammen zu essen. Es gibt leider ein opulentes Mahl. Der Bruder hat Huhn mit dem Rosemarien aus dem Garten gemacht. Da Kopida weiss, das ich gerne Linsensuppe mag, gab es diese auch noch zu dem lokalen Dal Bhat. Und als Nachtisch Obst mit Jogurt. Das habe ich auch eingeführt. Also Obst mit Yogurt habe ich hier nachhaltig plaziert. Gestern habe ich da erste mal so gegessen wie Nepali Menschen es machen. Ohne Besteck. Alles Essen vermischen und mit den Fingern. Nicht so meins. Ich mag den getrennten Geschmack und zu klebrig.

Highlight des Abends. Nach dem Abendessen brachten wir der Familie Scharade bei. Also Begriff pantomimisch erklären. Das spielte die zum ersten mal. Erst sollte jeder drei englische Begriffe aufschreiben und wurde nach der reihe gezogen und den gezogenen Begriff dargestellt. Herrlich. Also die Gastgeber hatten primär Tiere aufgeschrieben. Der Bruder von Kopida war das Highlight des Abends. Also er seinen Begriff bezogen hat, meinte er, er weiss überhaupt nicht, wie man das darstellen soll. So sehr wir auch sagten, er soll es einfach versuchen. Nein das geht nicht. Also ließ ich mir den Zettel geben. Es stand Dog… Also Hund drauf. Ich machte den Hund auf vier Beinen und Po wackeln …. wurde sofort erraten. Die Schüchternheit ließ mit dem folgenden Runden etwas nach. Ein sehr interessantes Spiel meinte Kopida. Es wurde viel gelacht. Die vorhanden sprachlichen Hürden mit Körpersprache überwunden und schwupps war es fast 23 Uhr. Normal geht man hier gegen 21 Uhr ins Bett. Ein schöner Tag. Trotz Gewitter und viel Regen.

Namaste

Mascha

Das Küchengebäude

Schlafenraum von den Brüdern und neues Wohnzimmer

Altes Wohnzimmer mit Ronaldo

Weinglas… Wein aus Hirse

Scharde

Nachtischvorbereitung

Die verachiedebeb Welten auf der Toilette …. Moderne …. giter Duft und pure Natur… Die grosse Spinne