Herausforderungen

15.04.2019 Prokahra

Ich liege in einem Zimmer eines Luxushotels. Gestern aufgewacht in einer minimalistischen Lodge und heute der Kontrast. Die letzten Tage zeigen immer wieder extreme Kontrastauf.Nachdem. Wir 5 Stunden Ruckelpiste Berg runter fuhren, was für Ben einen grosse Herausfordrung war… kommentierte er nach ganz drocken „Asphaltstrassen sind schon eine schöne Erfindung“.

Das normalste der Welt in Europa, wird hier grade von uns gefeiert. Mit Pause sind wir noch mal 4 Stunden unterwegs. Die Angabe des Guides war vorher 6 Stunden. Zeitangaben sind hier immer relativ. Was ein Kraftakt. Was eine Herausforderung.

Von unterwegs buchte ich das Hotel. Ich war dankbar, das Ben meinen Vorschlag Hotel mit Massage und Luxus unterstütze und sich kein Gedanken über die Mehrkosten machte. Ich also extra ein Hotel mit Massage im Haus gebucht. Als wir dss Hotel erreichten, wollte Ben das uns der Fahrer vorher raus lies. Ihm war es peinlich vor dem Guide und dem Trägern nun als die reiche Westler aufzutreten. Kontraste. Herausforderung.

Wir fuhren bis vor die Tür. An der Rezeption der Gedanke „endlich da“. Schon beim einchecken will ich Massage buchen lassen. Mit einem freundlichem Lächeln wird uns erklärt „under construction“. Der Spa Bereich wird gerade umgebaut. Stöhn. Genau wegen dem im Internet so hoch gelobten Spa, sind wir in diesem Hotel gelandet. Uns wird erklärt, man bezahlt uns eine Fahrt für eine Massage zu einem örtlichen Massage Laden…. das Hotel liegt etwas ausserhalb. Ich frage ungläubig nach „eine Fahrt nur und nur ein mal“? Ja.

Trotz tibetanischen, hindu-buddistischen Einfluss in den letzten Wochen kommt ohne zögern von mir „ich würde gerne den Direktor sprechen“. Ohne Lächeln von mir. Irgendwie geht das nicht, also den Direktor zu sprechen. Ich sage nur „Moment“ und schlage Ben vor das Hotel zu wechseln. Bis zu diesem Moment hatte ich Ben etwss ausgeblendet und war einfach im Mascha Modus. Es gibt Menschen, denen wäre ich mit meiner resoluten und sehr direkten Art an der Rezeption peinlich gewesen. Ben nicht. Er sah es ähnlich, ist nur einfach ein ruhiger Typ als ich. Wir suchen also ein neues Hotel. Prokahra ist voll …. Osterferien und nepalesiaches Neujahr …. viele Besucher aus Kathmandu, die das hier feiern. Aber wir finden etwas. Ich gehe zu Rezeptionistin und bitte um ein Shuttle zum anderen Hotel UND ich lächle. Sie schaut mich an. Es fühlt sich kurz an, wie ein angehaltener Film. Ich lächle und sage Bitte mit bestimmter Tonlage . Sie sagt ja. Während wir warten, sage ich noch, es ist nichts gegen sie aber das Hotel wollten wir wegen dem auf der Internetseite hoch gepriesenem Spa Bereich. Sie meint, sie versteht es und so besteigen wir wieder ein Auto und wuseln uns in Schritttempo durch die volle verregnete Stadt. Es hatte angefangen in strömen zu regenen.

Im neuen Hotel verlief alles glatt. Massage direkt gebucht. Kleine zusätzliche Anekdote… im Internet stand nichts von Fitnessraum aber ei Gym Wegweiser kreuzte mein Blick. Als ich fragte, wie Öffnungszeiten sind, wurde mir erklärt, das es kein Fitness raum gibt. Voller Begeisterung wir aber erklärt, das er da sein wird, wenn wir das nächste mal wieder kommen. Der Kontrast vom Umgang mit der Diskrepanz zwischen Erwartungshaltung, Vorstellung und Realität ist so deutlich in den Kulturen. Herausforerungen.

Die Massage war genial. Eine meienr Besten.

Ben geht es etwas besser. Beide haben wir Sehnsucht nach den Bergen. Also richtig Berg und so ist eine Hin und Her ….was machen wir jetzt? Ich persönlich, dsss Prokahra Stadt nicht wirklich entspannen lässt. Luxus hin oder her. Es wird ein Abwägen sein… körperliche Kräfte, seelische Bedürfnisse, Wetter und das mal 2. Heute Nachmittag treffen wir den Guide. Wir werden sehen.Jetzt erst mal mega gefrühstückt… richtig gutes Omelett. Und ein gesellschafts politisches Gespräch mit Ben. Ich habe es genossen.

Namaste

Mascha