Drei in Eineim … was geschah … pistare

20.04.2019 Landruk mit wenig Netz… noch keine Bilder

Fakten:

Kaum Strom. Nur Kaltes Wasser. Kein Internet. Wetterlage nicht beständig, gegen 14 Uhr regnet es mal weniger und mal ein bisschen mehr… Hagel und Schnee war auch dabei. Sonne? Vormittags meistens nicht zu sparsam. Ganze viel Sonne in unserem Herzen. Uns geht es sehr sehr gut.

Bei 1700 Höhenmeter nach den Ruhetage wegen dem Autounfall gestartet. Gestern bei 4300 Höhenmeter gelandet. Jetzt gerade sind wir in einem Bergdorf auf 1500 Höhenmeter – ein Hauch von Zivilisation.

Die letzten Tage begleitete uns das Lied „über den Wolken“ … wobei wir eigentlich nur den Refrain singen konnten. Keiner hat sich über falsche Töne beschwert, sowas passiert Ben und auch mir, wohl nur in Deutschland. Vielleicht lässt uns die Höhenluft besser die Töne treffen (die Hoffnung stirbt zu letzt) oder andere waren einfach zu sehr mit dem Aufstieg beschäftig. Schnauf.

Für uns war die Tour eine sehr gute Wahl… trotz das wir angeschlagen waren, konnten wir die Tagesetappen sehr gut meistern. Mit unseren Kräfte gab es keine Probleme aber die Höhenluft war schon eine Herausforderung und wir sind sehr froh und dankbar, dass wir Träger für das Gepäck hatten. Manche quälen sich hier.

Unser Hütten auf unser Madil Himal Tour waren Deurali, Restcamp, High Camp and Low Camp. Es ist immer wieder schön sich in den einfachen gemeinschaftsräumen mit Nepalis und Westlern in Kontakt zu kommen.

Wenn es draussen kalt und nass wird … also hier immer nach 14.oo Uhr…. täglich…. trottet jeder mit seinem Buch, Handy und E-reader in den Gemeinschaftraum…. gelesen wird aber am Ende dann doch selten, weil man so viele tolle Leute trifft. Ben schafte es zum Beispiel im Restcamp in kurzer Zeit mit Personen aus Australien, Holland, Irland, Deutschland und Südafrika über Yoga, Bücher, Weltansichten, Jobs und Träume zu unterhalten. Mascha belagerte die Küche und unterhielt sich lange mit den Wandefrüherrinnen von der nepalesischen Trecking Firma „3 Sister“ und Sie sorgte für eine riesen Kanne Ginger Lemon Tee und mischte die Küche dabei etwas auf. Ganz die Versorgerin und Managerin. Sie kann es nicht lassen.

Ben wird ungeduldig ab jetzt schreib ich alleine weiter.

Ganz ehrlich. Mir tut das hier total gut. Die Wanderungen sind keine Grenzerfahrungen, sondern gut zu schaffen. Das wichtigste hier … langsam gehen… nepalesich pistare. Das hilft bei dee Höhenluft am meisten. Meine mittelmässigen Fitness half mir dabei sehr.

Die Natur mit Jungle, Berge, Regen, Sonne, Hagel und Schnee und die vielen Rothedendron Bäume faszinieren mich. Die Wanderwege sind toll. Ich geniesse jeden Tag aufs Neue. Besehlt. Neben Natur sind es sind Menschen… sehr tolle Menschen auf dem Treck kennen gelernt… vuele tolle Gespräche aber aber Ben ist natürlich das Highlight bei den Menschen. Wir verstehen uns super und schwingen meistens in eine ähnliche Richtung, wenn es um Entscheidungen treffen gilt. Reden gerne über ähnliche Dinge und lachen, geniessen und kommunizieren gerne mit anderen zusammen. Heute habe ich um 6.30 Uhr morgens …. aufstehzeit angefangen spontan zu singen und Ben stimmt mit verschlafener Stimme ein. Singen beim wandern. Der Frühstücktisch ist da wo die Sonne ist. Herzlich und nicht leise los lachen, wenn einwm danach ist. Mal ruhig ohne Worte wandern. Menschen in psychologische Küchen …. hier Ofen Gespräche einbinden (nur leicht und oberflächlich ist unsere Sache nicht). All das geht super zusammen…. u.v.m.

Das quirlige Wanderpärchen (Danke in die Gustav Freytag Strasse 2 …. an die bessere Hälfte …. 🤗).

Der Unfall ist verkraftet. Wir leben das Leben.

Namaste

Mascha