Coming Home in Nepal

26.04.2019 ISARD Farm bei Bharabise

Jetzt bin ich also wieder auf der Farm. Die Farm ist die Basisstation der nepalesischen NGO für die ich hier ja ehrenamtlich arbeite. Sie liegt nordöstlich von Kathmandu in der Region Sindupalshuk. Hier hat das Erdbeben 2015 besonders gewütet. Schön wieder hier zu sein.So herzlich begrüsst zu werden fühlt sich gut an. Es ist wie nach Hause kommen. Begrüßung…. nicht nur Namaste sondern eine Umarmung …. etwas europäischer Flair 😊. Umarmen als Begrüßung kennt man in Nepal ja eigentlich nicht.

Der arme Ben, für ihn ist alles neu. Viele Eindrücke von Pokhara als Touristenort, via kleinen Flieger nach Kathmandu …. Verspätung…. warten… warten. Wartwn…. dann in Kathmandu wieder warten, da der Jeep noch nicht da ist… Nepali way beim Fahrer (was mich etwas ärgert) … und dann die kurze Besichtigung von Bhakdabur (alte Königsstadt) und danach via Jeep zur Farm … alles andere als touristisch. Nepalesisches Landleben pur. Eindrücke Eindrücke. Eindrücke.

Aber auch ich spüre die verschiedenen Welten… Tourist sein und jetzt wieder Landleben und Volunteer sein. Es ist etwas bizarr. Aber auch schön. Ich bin froh und dankbar azf verschiedene Arten Nepal kennen zu lernen. Hier für mehrere Monate auf dem Land zu Leben. Nur mit Einheimischen, ist schon was beaonderes. Für mich ist es bekanntes und es ist wie nach Hause kommen. Für Ben alles neu. Aber das Dal Bhat schmeckt ihm bestens. Besser als diw touristen Version. Gitta, die Köchin der Farm ist begeistert. Auf der Farm ist Zucchini Zeit und es wurde schon viel geerntet. Da ich Zucchini sehr mag, durfte ich zum Dal Baht Zucchini in Gittas Küche machen. Mascha Style. Mögen die Europäer aber den nepalesisch nicht scharf und durchgekocht genug.

Der Flug bwz die Inlandsflughäfen sind ein Erlebnis. Es gibt zwar Sicherheitschecks und es piept und blinkt auch fleissig aber nach geschaut wird dann nicht wirklich.

Interessant war dann die Gepäckausgabe am Inlandsflughafen. Kein bekanntes Band, sonder das Gepäck wurde direkt in die Ankunftshalle gebracht und einem händisch überreicht.

Die ehemalige Newari (eine Kaste) Königsstadt Bhakdabur war wieder sehr schön. Relativ leer. Kein Großstadtstress wie in Kathmandu. Hier gibt es den lokalen Jogurt. Es nennt sich der „König der Jogurts“ auf nepalesisch. Sehr lecker. Hier und da konnte ich Ben was erklären zu den Tempeln und den Göttern. In einem anderen Leben, werde ich Stadtführerin. Natürlich wurden Cafes von uns getestet. Pistare. Pistare. Langsam. Langsam.

Lange Anreise zur Farm. Egal von wo man kommt oder wohin man fährt, es dauert in Nepal immer lange. Selbst wenn man ein Abschnitt fliegt.

Heute geht es via pedes in die Bergdörfer. Ich freu mich. Wie weit wohl der Bau des Kindergarten ist? Ist die Schule wirklich fertig? Ich werde sehen.

Namaste

Mascha