Feier & Monsun

28.04.2019 Kathmandu

Sehr sehr lange Eröffnungsfeier der Schule und monsunartiger Regen…. und wir mussten via Jeep vom Bergdorf nach Kathmandu. Viel zu früh für die Jaheszeit. Was ein Tag mal wieder.

Eröffnungsfeier in Nepal sind speziell. Viele viele lange reden. Mirko mit unsagbare Lautstärke. Viele Schals. Urkunden. Etws Tanz und Gesang. Die Feier war auf 3 Stunden ausgerichtet und dauerte 5 und die Hälfte der Redner hatte kurfristig abgesagt. Die Redner kennen keine Gnade … sie reden und reden … selbst wenn sich der raum lehrt bzw. keiner mehr zuhört.

Also sowohl Kerstin als auch Ben durften ja so einer Feier beiwohnen. Ich denke für „Kurzurlauber“ wie Ben und Kerstin es ist kein „muss“ in Nepal. Die Zeit hätte man anders nutzen können. Aber man hat was zu erzählen. Ich habe eine Urkunde mehr. Wurde mehrfach mit einem Punkt auf die Stirn verziert. Die Schule ist in einem Tami Dorf. Eine eigene Ethnie in Nepal. Wenige bekannt. Eher von anderen herablassend behandelt. Hier gibt es keine roten Punkte, sondern weisse mit Reis. Erst ein weissen, später einen roten Punkt bekommen. In die Teilnehmerliste sollen wir uns natürlich auch eintragen. Verewigt im Schulbuch.

Was mich immer wieder fasziniert… die Schuhe … Schlappen… vor der Tür . Auch wenn die Tür zu ist, man an sieht von aussen, ob viele Menschen drin sind. Hier zieht auch jeder andere Schlappen mal an, wenn man seine gerade nicht findet. Hier kann meine deutsche Art kaum ablegen. Immer suche ich meine Schlappen und bin leicht pekiert, wenn meine Schlappen jemand anders an hat. Vielleicht mache ich mir zu Hause einw Collage nur aus Bilder von Schlappen vor Türen. Gibt ja noch viele freie Wände für Bilder in meiner Wohnung, die leer geblieben sind nach der Trennung. Oder Blicke aus Toiletten….. da waren spektakuläre Aussichten dabei.

Was typisch für die Schuleröffnungsfeier war… Nepali way … die Kinder sollten alle Schulkleidung bekommen. Das stand seit Wochen fest. Budget geklärt. Waren die Sachen fertig. Nein. Der Schneider wurde daher einfach mit hoch gefahren und hat Vorort bisnzu letzten Minute noch genäht. Nicht alles ist fertig geworden. Und manche Kinder hatten vorerst nur Ober- oder Unterteil ABER waren alle sehr stolz auf die neue Kleidung und ein Rucksack mit Micky Mouse drauf. Wie lange sie sauber bleibt ist fraglich. Viel waschen wird hier überbewertet. Eigentliche ja meine Welt. Flecken mehr oder weniger… erinnert mich an meine Oma „Mascha wie du wieder rum läufst …. so viele Flecken“. Hier wäre ich part of the Familie.

Der Snack ist für einfach Obst und Stückchen…. für viele Kinder was ganz besonderes.

Mehrere Stunden verspätet mir viel Regen ging es dann los. Manchmal wr nicht klar, ob die Strasse eine Strasse oder ein eigener Bach ist. Die Furt des Flusses wäre zu Fuss nicht durch querbar gewesen. Der Fahrer ist die Ruhe selbst. Selbst wenn der Jeep etwas rutscht odrr Gegenverkehr kommt. Vor ubd zurück lenken. Wahnsinn.

Ben und ich sind froh als wir gegen 22 Uhr um Hotel sind. Absacker im Hotel und was essen und dann noch eine Dusche und dann schlafen.

Namaste

Mascha